Für eine Welt, in der niemand fliehen muss! Kommt zur landesweiten Demo am 09.12.17 um 14:00 Uhr in Stuttgart Lautenschlagerstr

Aufruf

Aufruf in deutsch:
Für eine Welt, in der niemand fliehen muss!
Keine Abschiebungen in Krieg und Elend!

In Afghanistan herrscht seit Jahrzehnten Krieg. Ein Ende ist nicht in Sicht. Laut Zahlen der UNO hat sich die Anzahl der getöteten Zivilist*innen im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Krieg hat die sozialen und wirtschaftlichen Grundlagen der Gesellschaft zerstört. Gewalt, Willkür und Terror bestimmen den Alltag.
16 Jahre „Krieg gegen den Terror“ haben keinen Frieden gebracht: Die Taliban erleben eine Renaissance und beherrschen große Teile des Landes. Deutschland und andere westliche Staaten arbeiten mit einer korrupten und autoritären Regierung zusammen, die sich auf Warlords stützt, abweichende Meinungen bekämpft und Minderheiten drangsaliert.

Die deutsche Verantwortung für das Chaos in Afghanistan lässt sich weit zurückverfolgen. Bereits in den 80er Jahren bildete die Bundesrepublik Mudschaheddin-Kämpfer für den Krieg gegen die Sowjetunion aus. Seit 2001 ist die Bundeswehr direkt als Akteur am Krieg in Afghanistan beteiligt. Beteiligt ist Deutschland auch als Waffenexporteur – an die afghanische Regierung, an die westlichen Staaten, die in Afghanistan kämpfen, und an andere Staaten der Region, wie beispielsweise Pakistan. Die Spur der Verantwortung führt auch nach Baden-Württemberg: Waffen von Herstellern wie Heckler und Koch aus Oberndorf im Landkreis Rottweil oder Blaser aus Isny im Landkreis Ravensburg sind u.a. in den Händen der Taliban gelandet.

Doch global betrachtet ist Afghanistan lediglich eines von vielen Beispielen, wo Krieg, Armut und Elend direkt von Deutschland mitverursacht und mitverantwortet werden. Ob in Syrien, dem Kosovo, dem Mittelmeer oder dem Südsudan: Mit der jahrzehntelangen massiven Aufrüstung und der Beteiligung der Bundeswehr an 16 Auslandseinsätzen, will Deutschland weltweit die eigenen wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen verteidigen und absichern.
Hinzu kommt, dass Deutschland seit Dezember 2016 über 100 Menschen allein nach Afghanistan abgeschoben hat. Baden-Württemberg hat sich an mehreren Sammelabschiebungen beteiligt. Überhaupt ist das einzige Bundesland mit grün-geführter Landesregierung ein Vorreiter in Sachen Hardliner-Politik gegenüber Geflüchteten. So hat Baden-Württemberg bspw. 2014 und 2015 die Einstufung der Westbalkanstaaten als „sichere Herkunftsstaaten“ mit ermöglicht und lag 2016 auf Platz zwei der Liste der Bundesländer mit den meisten Abschiebungen – noch vor Bayern. Fast wöchentlich starten Charter-Flüge vom Flughafen Baden-Baden aus, um Menschen in die Westbalkan-Staaten abzuschieben – darunter ein großer Anteil Angehöriger der Minderheit der Roma, der am stärksten diskriminierten Minderheit Europas. Seit letztem Jahr leistet sich Baden-Württemberg auch eine Abschiebehaftanstalt in Pforzheim. Diese soll ausgebaut werden, um bis zu 80 Personen inhaftieren zu können. Von der deutschen Abschiebepolitik sind also diejenigen Menschen betroffen, welche zuvor aufgrund zerstörter Lebensgrundlagen,
Kriegen und Ausbeutung vertrieben wurden und welchen nicht während ihrer Flucht ums
Leben gekommen sind.
Doch weder ein Ende von deutschen Bundeswehreinsätzen und Rüstungsexporten, noch eine Ende der Abschottungs- und Abschiebepolitik ist in Sicht. Vielmehr machen die jüngsten Gesetzesverschärfungen und Äußerungen der politisch Verantwortlichen deutlich, dass künftig mit mehr Abschiebungen zu rechnen ist. Wirtschaftliche Interventionen und Kriege angeleitet und geführt durch Industrienationen sind die Hauptgründe für Flucht und Vertreibung. Und es sind genau diese westlichen Industrienationen wie Deutschland, die die Menschen in Elend, Kriege und Lebensgefahr (zurück) abschieben.
In einer Welt, wo der Profit vor der menschlichem Leben steht, wollen wir ein deutliches Zeichen der Solidarität setzen. Lasst uns gemeinsam die Straße nehmen bei der landesweiten Demonstration. Zeigen wir uns solidarisch mit den von Krieg und Armut betroffenen Menschen.

Kein Mensch ist illegal.
Fluchtursachen bekämpfen, nicht Geflüchtete!


Aufruf in englisch:

For a world in which no one has to flee!
No deportations into war and misery!

In Afghanistan, war has been going on for decades, with no end insight. According to UN figures, the number of civilians killed increased during the first halfof 2017. War has destroyes the social and economic basis of society. Violence, chaos and terror have become facts of life.
16 years of the „War against Terror“ have not brought peace: The Taliban are enjoying a resurgence and control large portions of the country. Germany and other western countries cooperate with a corrupt and authoritarian regime which bases itself on warlords, represses dissident opinions and opresses minorities.

German responsibility for the chaos in Afghanistan goes back a long time. In the 1980s, West Germany trained Mujaheddin fighters against the Soviet Union. Since 2001, the German army has been a direct participant in the war in Afghanistan. Germany is also involved as a weapons supplier – to the afghan government, to the western countries fighting in Afghanistan and to other countries in the region, such as Pakistan. The trail of responsibility also leads to Baden-Württemberg: Weapons made by companies such as Heckler und Koch from Oberndorf in the district of Rottweil or Blaser from Isny in the district of Ravensburg have ended up in the hands of the Taliban.

But from a global perspective, Afghanistan is only one of many examples for how Germany contributes to and bears a share of responsibility for war,poverty and misery. Whether in Syria, in Kosovo, in the Mediterranean or in Southern Sudan: Decades of massive increases in defence spending and the participation in 16 missions abroad show how Germany wants to defend and expand its own economic and geopolitical interests.

In addition, Germany has deported over 100 people to Afghanistan since December 2016. Baden-Württemberg has participated in most of the deportations. In general, the only state with a government led by the Green Party is at the forefront of a hardline approach to refugees. For example, in 2014 and 2015, Baden-Württemberg played a decisive role in classifying the countries of the western Balkans as „safe countries of origin“ and was in second place in the list of the states with the most deportations in 2016, even ahead of Bavaria. Almost every week, deportation flights take off from Baden-Baden airport to deport people to the countries of the western Balkans – many of them members of the Roma minority, the most discriminated against minority in Europe.

Since last year, Baden-Württemberg has its own deportation prison in Pforzheim. It is currently being expanded in order to have enough space to imprison up to 80 people. German deportation policy affects people who were forced from their homes by the destruction of their livelihoods, by war and exploitation, and who managed to avoid dying on the perilous journey here.

Neither German military involvement across the world, arms exports nor the policies of keeping away and deporting refugees show any signs of ending. On the contrary: Those who bear political responsibilty have made it clear that more deportations are to be expected in the future. Economic interventions and wars started and waged by the western industrialised countries are the main reasons why people flee and are forced from their homes. And these countries like Germany are the ones deporting people (back) into misery, war and life-endangering situations.

In a world in which profit counts more than human life, we want to send a clear signal of solidarity. Let us take to the streets together for a state-wide demonstration. Let us show solidarity with those affected by war and poverty.

No one is illegal
Fight the reasons that make people refugees instead of fighting refugees

Come to the state-wirde demonstration on Saturday, December 9th at 2 PM in Stuttgart, Lautenschlagerstraße



Aufruf in dari:
براي يك جهاني كه هيج كس مجبور به فرار نشود
منع اخراج اجباري در مناطق جنگي و بيچارگي

در أفغانستان بيش از دها سال جنگ ادامه دارد كه پايانش هنوز ديده نميشود . نظر به ارقام جامعه ملل تعداد كلنه شدگان و مجروهين در نيمه سال ٢٠١٧ بمقايسه سالهاي اخير بيشتر شده استجمگ تمام پايه هاي اقتصادي و اجتماعي را در سراسر كشور ازبين برده است. دهشت افگني، ظلم، بيعدالتي و تهديد روزانه همراه زندكي روزانه مردم است

١٦ سال جنگ مقابل طالبها و دهشت افگنان هيجكدام موفقيتي نه آورده است بر عكس طالبها نيروي بيشتري پيدا نموده اند و قسمتهاي از كشور را تحت حمايت خود درآورده اند .

المان و ديگر كشور هاي غربي با همكاري همراه يك حكومت مستبد خاين كه از سلاح داران جهادي و عناصريكه ضد أقليتها و معترضان استعمال ميشوند.

مشاركت المان در درامه أفغانستان به سالهاي ١٩٨٠ بر ميگردد كه گروپهاي مجاهدين كه مقابل حكومت شوروي ميجنگيدند از طرف المانها حمايه و تقويه ميشوند.از سال ٢٠٠١ بدينسو عساكر المان در أفغانستان مستقر اند كه در جنگهاي أفغانستان بگونه مستقيم شامل اند صادرات جنكابزار براي حمايه از حكومت خاين أفغانستان توسط غربي ها و المان و قدرتهاي منطقه مانند پاكستان صورت ميگيرد كه در اين معاملات كمپني هاي از آستان بانورتنبرگ بكونه مستقيم شامل اند. يك تعداد اين سلاح ها بدست طالبها نيز افتاده است كمپني هكلر و كوخ از أوبرندورف و بازلر از ايزني .

اگر اين معضله را عمومي تصور كنيم أفغانستان يك جز كوچك است و يا يك مثال براي كشورهاي ديگر در سراسر گيتي ميتوان بود جنگ بيچارگي و بدبختي يك ارتباط به المان بگونه مستقيم دارد كه ميتوان گفت المان خود عامل جنگ است بگونه مثال سوريه عراق كزووا جوار بحيره مديترانه سودان ووو اين بدين لحاظ صورت ميگيرد كه المان در عمليات نظامي در بيش از ١٦ كشور دخيل است كه علاقه خود را از ديد سياسي استراتيجي و اقتصادي و جيوسياسي ميخواهد زير كنترول خود داشته باشد .

موازي با اين علاقه المان بيش از ١٠٠ پناهنده را در سال ٢٠١٦ دوباره بگونه اجباري به أفغانستان فرستاده است. آستان بادنورتنبرگ هم در جند اخراج دستجمعي شريك بود واست. اين يگانه اوستانيست كه حزب سبزها ريس حكومت اوستان را تشكيل ميدهد بازهم ميخواهد نشان بدهد كه در اخراج پناهندگان از ديگران كمي ندارد بطور مثال با موافقت اين اوستاندر سالهاي ٢٠١٤ و ٢٠١٥ كشورهاي بالكان را در جمله كشور هاي أمن آوردند تا پناهندگان اين كشورها را به آساني خارج مرز نمايند. از اين سبب بادنورتنبرك اوستان درجه دوم است در لست همه اوستانهاي المان كه پناهندگان را اجباري خارج مرز مينمايد. ميتوان گفت كه از فرودگاه بادن بادن هر هفته هواپيماهاي كراه شده بسوق كوزووا و يا مكادونيا پناهندگان را به كشورهايشان ميبرند. عمومن اقليتهاي از اين كشور ها هستند كه هميشه استثمار ميشوند و حقوق شهرونديشان پاي مال ميشود.

از سال گذشته بدينسو آستان بادنورتنبرگ يك زنداندر شهر پفرتسهيم براي مهاجران ردشده كه دوباره اجباري به كشورشان فرستانده ميشوند ساخته است كه ظرفيت ٨٠ نَفَر را دارد .

اين را بايد بدانيم كه كسانيكه خارج مرز ميشوند كساني اند كه تحت شكنجه و فشار زندكي نموده اند وَيا از جنگ و استبداد فرارنموده اند. كساني هم هستند كه در جريان فرار و راهاي پر از خطر جان خود را از دست نداده اند.

تا حال نتنها از فعاليتهاي نظامي المان در خارج كاسته ميشود و هم صادرات اسلحه بيشتر ميشود، سياست مقابل مهاجران بهتر نميشود مسودته هاي قان كه از سوي سياستمداران و دولت روي دست است امكان اخراج اجباري را بيشتر ميسازد .

يك عامل عمده جنگها انكشاف اقتصادي جهان صنعتي و احتياج شان به مواد خام ممالك روبه انكشاف است

در يك جهانيكه منافع سرمايه قدامت داشته باشد نسبت حقوق بشر ميخواهيم اقدام انساني بكنيم و هبستگي و حمايت خود را از كشور هاي ستمديده نمايم، بيايد باهم يكجا بتاريخ ٩ ديسمبر ٢٠١٧ مضاهرات عمومي را در شهر اشتوتگارت بر پانايم

هيچ انساني بدون هويت نيست

بايد مقابل دلائل مهاجرت مبارزه نمود نه اينكه مقابل مهاجرين

بياييد هم در تضاهرات حضه بكيريد 9.12.2017

آدرس لآتون شلاگر شتراسي ساعت ٢ بعد از ظهر



Aufruf in arabisch:

لأجل عالم لا يحتاج فيه أحد للهرب
لا للنفي الى الحرب والبؤس

في أفغانستان تشتعل الحرب منذ عشرات السنين وليس ثمة نهاية مرتقبة.
بحسب احصائيات الأمم المتحدة عدد المواطنين و المواطنات الذين قتلوا جراء الحرب قد إرتفع في ألنصف الاول في عام ٢٠١٧ عن العام الماضي.
دمرت الحرب البنية التحتية الاقتصادية و الاجتماعية.
العنف والاحباط والارهاب هُم سنة الحياة الومية.
١٦ سنة من الحرب ضد الارهاب لم تجلب السلام.
منظمة طالبان تشهد حركة نهضة و انتعاش وتسيطر اليوم على اجزاء واسعة من البلاد.
ألمانيا ودول غربية اخرى يعملون معاً مع نظام فاسد واستبدادي يقوم على دعم موردات الحرب و محاربة اي رأي مخالف وقمع الأقليات.

يمكن اعادة متابعة دور ألمانيا ومسؤوليتها بالفوضى في أفغانستان.
فمنذ الثمانينات والجمهورية الاتحادية تعمل على تدريب المجاهدين للحرب ضد الاتحاد السوفيتي.
و منذ ٢٠١١ و ألمانيا تشارك بشكل مباشرة فعال في الحرب في أفغانستان.
المانيا مشاركة أيضاً كمصدر للسلاح للنظام الافغاني وللدول الغربية المشاركة في الحرب في أفغانستان ودول مجاورة مثل باكستان.
اذا اتبعنا اثر المسؤلية يقودنا الى مقاطعة (بادن-فورتمبيرغ) اسلحة من صناعة (هكلر وكوخ) في مدينة (اوبرندورف) التابعة لضواحي (روتفايل) او (بلاسر) في (اسني) في ضواحي (رافنسبورغ) ينتهي بها الامر في أيدي طالبان.

اذا نظرنا للأمر من وجهة نظر عالمية فأفغانستان واحدة من أمثلة كثيرة حيث الحرب والفقر والبؤس يتم تسببه من قبل ألمانيا وغيرها من الدول، سواء في سوريا ، كوسوفو ، الشرق الأوسط أو جنوب السودان.
بمساعدة التسليح الكبير ومشاركة الجيش الالماني في ١٦ مكان خارج ألمانيا تريد ألمانيا حماية و ضمان مصالحها الاقتصادية والجيوسياسية.
إظافة لذالك فأن ألمانيا أرسلت في شهر كانون الاول/ديسمبر ٢٠١٦ اكثر من مئة إنسان الى أفغانستان. مقاطعة (بادن-فورتمبيرغ) شاركت في عمليات نفي جماعي عديدة. مع ان المقاطعة يتم ادارتها من حكومة من الحزب الأخضر فأن المقاطعة تعد سباقة في ما يخص السياسة الحازمة ضد الاجئين.
المقاطعة شاركت في تصنيف دول غرب البالقان عام ٢٠١٤ و ٢٠١٥ كدول أمنه. يعد تصنيف المقاطعة عام ٢٠١٦ الثاني من حيث عدد الاجئين الذين يتم ترحيلهم سنوياً.
تصنيف (بادن-فورتمبيرغ) هو قبل مقاطعة (بايرن) في ما يخص ترحيل الاجئين.
بشكل شبه يومي يتم تسفير الاجئين الى دول غرب البالقان في ضمن هؤلاء ثمة جزء كبير من الأقليات المضطهدة مثل (الروما) التي تعد من اكثر اقليات أروبا اضطهاداً.
منذ السنة الماضية وقرار إلقاء القبض والحجز جائز ضد من صدر في حقه قرار التسفير ومقره في مدينة (بفورتزهايم). هذا المركز مراد تكبيره ليضمن ٨٠ إنسان من الذين يتم القبض عليهم لغرض الترحيل مشمولون بسياسة التسفير و النفي الألمانية هم أناس هربوا بسبب بنية حياتية مهدمة و حروب واستغلال و ممن إستطاعو النجاة والهرب من بلدانهم.
ليس هناك موعد لإنهاء عمليات الجيش الالماني خارج ألمانيا و ليس هناك تغيير في تصدير الأسلحة و لكن هناك أمل و موعد لإنهاء سياسة النفي و التسفير.
حاليا تعطي تنظيمات القوانين الأكثر صلابا ضد الاجئين و تصريحات السياسيين انطباعاً لأن في المستقبل سيتم تسفير عدد اكبر من الناس.
التدخلات الاقتصادية و الحروب التي تقودها الدول الصناعية هي السبب الأساسي للنزوح والهرب و هي نفسها تلك الدول الصناعية مثل المانيا التي تسفر الناس وترجعهم الى البؤس و الحرب و الخطر.

في عالم فيه الفائدة والربح اهم من حياة الانسان نريد ان نعبر عن رأينا و نضع علامة للتظامن
معاً لمظاهرة جماعية في جميع أنحاء البلاد
بهذا نبدي تظامننا مع الناس المتأثرين بالحرب و الفقر.

ليس هناك إنسان ممنوع
لتكن حربنا ضد أسباب الهرب و ليس ضد الاجئين

شاركوا في المظاهرة الشاملة يوم ٩ كانون الاول/ديسمبر ٢٠١٧ الساعة الثانية ظهراً في شتوتغارت في Lautenschlagerstraße

 


Aufruf in französisch:
Pour un monde dans lequel personne n’a à s’enfuir.
Pas de déportations en temps de guerre et de misère.

Depuis des dizaines d’années, la guerre est à l’ordre du jour en Afghanistan. Celle-ci est même loin d’être finie. Selon les chiffres de l’ONU, le nombre de victimes civiles a augmenté lors du premier semestre de 2017 par rapport à l’année précédente. La guerre a détruit les bases sociales et économiques de la société. La violence, l’arbitraire et le terrorisme y marquent le quotidien.

16 ans de “guerre contre le terrorisme” n’ont pas apporté la paix: les taliban se renforcent et règnent sur une grande partie du territoire. L’Allemagne et d’autres puissances occidentales coopèrent avec un régime corrompu et autoritaire, qui s’appuie sur des seigneurs de guerre, ne tolère aucune opinion divergente et  harcèle les minorités.

La responsabilité allemande dans ce chaos en Afghanistan a une origine lointaine. Déjà dans les années 80, la république fédérale a formé des combattants Moudjahidin pour faire la guerre contre l’Union soviétique. Depuis 2001 la Bundeswehr (l’armée allemande) est directement engagée dans la guerre en Afghanistan. L’Allemagne est aussi impliquée en tant qu’exportateur d’armes – avec comme clients le gouvernement afghan, des pays occidentaux en guerre en Afghanistan ou d’autres pays de la région, comme le Pakistan. Les traces de la responsabilité remontent jusqu’au Bade-Wurtemberg: des armes de fabricants tels que Heckler et Koch d’Oberndorf dans le canton de Rottweil ou Blaser de Isny dans le canton de Ravensburg sont atterries dans les mains des talibans.

Cependant l’Afghanistan n’est qu’un exemple parmi tant d’autres de cas où la guerre, la pauvreté et la misère sont directement causées par l’Allemagne. Que ça soit en Syrie, au Kosovo, en Méditerranée ou au Soudan du Sud: grâce à l’armement massif qui dure depuis des dizaines d’années et la participation de la Bundeswehr à 16 opérations en dehors du pays, l’Allemagne veut défendre et sécuriser ses intérêts économiques et géopolitiques.

En plus de ça, l’Allemagne a déporté depuis décembre 2016 plus de 100 personnes vers l’Afghanistan. Le Bade-Wurtemberg a participé à  plusieurs déportations groupées. En tant que seul Bundeslanddirigé par un gouvernement écologiste, il est l’un des pourfendeur des politiques dures à l’encontre des réfugiés. C’est ainsi qu’en 2014 et 2015, le Bade-Wurtemberg a permis le reclassement des états des balkans de l’Ouest sur la liste des “pays d’origine sûrs” et en 2016, il était à la deuxième place sur la liste des Bundesländer avec le plus d’expulsions, devançant même la Bavière.

Presque chaque semaine, des vols charter partent de l’aéroport de Baden-Baden, pour expulser des réfugiés vers les pays de l’Ouest des Balkans – un grand nombre d’entre eux issu de la minorité des roms, qui est la minorité d’Europe la plus discriminée. Depuis l’année dernière l’état du Bade-Wurtemberg s’est même offert un nouveau centre de déportation à Pforzheim. Celui-ci doit être agrandi afin de pouvoir contenir jusqu’à 80 personnes. La politique d’expulsion a le cynisme de viser des personnes victimes de la guerre et l’exploitation dans leur pays d’origine et qui survécu à l’exode.

Toutefois, ni la fin des missions de la Bundeswehr à l’étranger et des exportations d’armes, ni la politique d’isolement et de déportation n’est en vue. Au contraire, le durcissement récent des lois et les propos des responsables politiques montrent clairement que nous devons nous attendre à assister à d’autres expulsions. Les ingérences économiques et les guerres soutenues ou menées par les nations occidentales sont les causes principales de la fuite et des déportations. Et ce sont justement ces nations industrielles telles que l’Allemagne qui renvoient des personnes vers la misère, la guerre et des environnements où leur vie est en danger.

Dans un Monde, où le profit compte plus que la vie humaine, à nous d’afficher notre solidarité. Occupons la rue dans le cadre de la grande manifestation. Montrons-nous solidaires des hommes et des femmes victimes de la guerre et de la pauvreté.

Personne n’est illegal.
Combattons les causes de l’exode, pas les réfugiés.

GEMEINSAM GEGEN DEN RECHTSRUCK!

DEMONSTRATION AM 23.09.2017 IN STUTTGART

Demonstration

Samstag, 23.09.2017

um 13:00h

Stuttgart Stauffenbergplatz (am Karlsplatz)

23.09.2017: OB  AFD, „Demo für Alle“, PEGIDA oder Abschiebepolitik:

GEMEINSAM GEGEN DEN RECHTSRUCK!

Im Vorfeld der Bundestagswahl mehren sich die Auftritte der „Rechtspopulisten“, Protofaschisten und Nazis in der Region. Zeigen wir ihnen, dass sie auch nach der Wahl mit unserem Widerstand rechnen müssen!

Der Widerstand gegen rechte Veranstaltungen und rassistische Hetze bleibt notwendig und ist eine Aufgabe von uns allen.

Der Kampf um die Strasse ist und bleibt ein wichtiger Teil unseres Widerstandes.

Am 23. September 2017 findet daher eine große Bündnisdemonstration in der Stuttgarter Innenstadt statt, dort werden wir uns gemeinsam mit anderen die Straßen Stuttgarts nehmen.

Kommt zur Demo und bringt Freund*innen, Bekannte und Kolleg*innen mit!

Organisiert wird die Demo vom Bündnis Stuttgart gegen Rechts .

 

 

 

Stuttgart gegen Rechts - Logo

Aufruf des Bündnises Stuttgart gegen Rechts:

23.09.17: GEGEN DIE AFD! Auf die Straße gegen Rechts!

DEMONSTRATION AM 23.09.2017 IN STUTTGART

Jetzt heißt es: Aktiv werden!
Im Herbst 2017 wird ein neuer Bundestag gewählt. Zu befürchten ist: Im neuen Parlament wird mit der selbsternannten „Alternative für Deutschland“ das erste Mal eine explizit rechtspopulistische Kraft vertreten sein. Den Sprung über die 5-Prozent-Hürde verdankt die Partei ihrer Rolle als Sprachrohr des gesellschaftlichen Rechtsrucks der vergangenen Jahre.
Statt echte Lösungen für berechtigte Ängste und Sorgen der Menschen anzubieten, kanalisieren AfD und Co. diese in Wut gegen Menschen, die selbst nur Verlierer*innen der gesellschaftlichen Verhältnisse sind: Geflüchtete, wirtschaftlich Schwache, ohnehin Unterdrückte und Minderheiten. So wird ein gesellschaftliches Klima geschaffen, in dem rechte Denkweisen wieder Konjunktur haben.
Die offen rassistische Hetze der AfD ist dabei nur die reaktionäre Spitze eines Eisbergs, der bis in weite Teile der Gesellschaft hineinreicht und auch vor Parteigrenzen keinen Halt macht. Ob Asylgesetzverschärfung oder „Nafri“-Debatte: Immer wieder wird das, was von Rechtsaußen eingefordert wird, letztlich realpolitisch umgesetzt.
Am 23. September 2017, einen Tag vor der Wahl, werden wir auf Stuttgarts Straßen zeigen, dass wir den gesellschaftlichen Rechtsruck nicht unwidersprochen hinnehmen. Spaltung und rechte Hetze sind keine Lösung für soziale Probleme – im Gegenteil. Nur gemeinsam können wir ein solidarisches Miteinander gestalten und so den plumpen Phrasen von Rechts etwas entgegen setzen.

Deswegen: Raus auf die Straße! Kommt zur Demo!

Gegen Spaltung und rechte Hetze –
Für ein solidarisches Miteinander!

Samstag, 23.09.2017 um 13:00h, Stauffenbergplatz (am Karlsplatz)

 

[Waiblingen] AfD nicht meine Alternative!

AJRM

AfD nicht meine AlternativeAm Sonntag, dem 10. September findet um 16 Uhr im Bürgerzentrum in Waiblingen eine AfD Wahlkampfveranstaltung mit der Spitzenkandidatin Weidel, sowie mit dem AfD-Kandidat Fest aus Berlin-Charlotten. Wir werden es nicht einfach so hinnehmen, dass diese Rechtspopulisten für ihre Partei der Reichen und Bonzen auf dem Rücken von Geflüchteten, Frauen, Migranten und Andersdenkenden Wahlkampf machen. Denn die AfD will die gesellschaftlichen Gegensätze wie Sozialabbau, Gentrifizierung und prekäre Beschäftigungsverhältnisse nicht lösen, sondern weiter verschärfen. Deswegen haben wir eine Kundgebung angemeldet und hoffen auf eure rege Beteiligung!
Achtet auf weitere Infos, kommt am Sonntag ab 15 Uhr zum Bürgerzentrum in Waiblingen und lasst uns gemeinsam den Rasissten und Ewiggestrigen klar machen, dass wir ihre Hetze nicht tatenlos hinnehmen werden!

Organize yourself – Gemeinsam als Klasse kämpfen!

Antifaschistische Jugend Rems-Murr
ajrmsite.wordpress.com
In Kooperation mit „organize yourself“

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Kein Raum für rechte Hetze in Ludwigsburg

FCKAfD mit Weidel am 13.09.17 in Ludwigsburg

Gegenprotest

Mittwoch, 13. September

18:00 Uhr

Musikhalle Ludwigsburg

(Bahnhofstr.19, 71638 Ludwigsburg)

Am 13. September findet in Ludwigsburg erneut eine Wahlkampfveranstaltung der AfD statt, diesmal mit Spitzenkandidatin Alice Weidel. Wir werden erneut dagegen protestieren und klarmachen, dass die AfD in Ludwigsburg nicht willkommen ist.

Nach der Protestaktion und Kundgebung an der Musikhalle wird es eine Demonstration durch die Innenstadt geben.

Kommt zahlreich und ladet eure Freund*innen und Bekannte ein, damit wir noch mehr werden als letztes Mal!

LINKE POLITIK LÄSST SICH NICHT VERBIETEN! SOLIDARITÄT MIT INDYMEDIA LINKSUNTEN!

Kundgebung

Wir sind alle Linksunten!

Stuttgart Rotebühlplatz/Stadtmitte

Donnerstag 31. August

um 18:00 Uhr

Am Freitag, den 25. August gab das Innenministerium das Verbot der linken Informationsplattform Indymedia Linksunten bekannt. Polizeikräfte durchsuchten vier Wohnungen und das Kulturzentrum KTS in Freiburg, beschlagnahmten Speichermedien und Technik. Der Innenminister begründete den harten Schlag gegen das vielgenutzte Portal mit den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Die Kriminalisierung von Indymedia Linksunten ist das erste Resultat einer breiten Kampagne gegen linke Politik, die von bürgerlichen Parteien und Medien schon vor dem Gipfel ins Rollen gebracht wurde und nach ihm erst richtig in Fahrt kam. Von der revolutionären und radikalen Linken über linke Kulturzentren bis hin zur Linkspartei, wird alles diffamiert und angegriffen, was am neoliberalen Kurs der Herrschenden rüttelt: eine Bildzeitung, die ihre LeserInnen zur Fahndung nach AktivistInnen aufhetzt, Forderungen nach EU-weiten Dateien zur Erfassung von linken AktivistInnen, Debatten über die Schließungen von Räumlichkeiten. Alle politischen Kräfte, die sich nicht vom selbstbestimmten Widerstand gegen den Gipfel distanzieren, befinden sich mit auf der Abschussliste.

Es ist nicht nur die ausufernde Polizeigewalt während des Gipfels, die unzähligen verletzten AktivistInnen und die teils noch andauernden unbegründeten Haftstrafen, die mit dem Schlag gegen Links unter den Teppich gekehrt werden sollen. Es geht darum, politische Kräfteverhältnisse zu schaffen, in denen Widerstand zum Verbrechen gemacht wird, sobald er anfängt, sich zu artikulieren. Der direkte Protest gegen das immer zerstörerischere Wüten des kriselnden Kapitalismus, gegen Kriegspolitik, Sozialabbau, Abschottungspolitik, zunehmendunsichere und schlechte Arbeitsbedingungen, soll nicht als Anknüpfungspunkt zur Veränderung der Zustände, sondern als unmittelbare Gefahr für die Menschen der Gesellschaft verkauft werden. Eine Gefahr kann linker Widerstand durchaus sein – allerdings nur für diejenigen, die an der Verschlechterung der Lebensbedingungen von großen Teilen der Gesellschaft mitwirken und davon profitieren. Natürlich ist es kein Zufall, dass das harte staatliche Durchgreifen nur wenige Wochen vor der Bundestagswahl stattfindet. Die vermeintliche Bedrohung der „Inneren Sicherheit“ ist schon seit Jahren ein Dauerbrenner in der Öffentlichkeitsarbeit der großen bürgerlichen Parteien.

Und jetzt? Es ist nicht klar abzusehen, wie sich die Offensive gegen Links weiter ausgestalten wird. Fakt ist: das Fundament dafür ist gelegt. Die Herrschenden schaffen eine Stimmung, in der die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten, wie der Versammlungs- und der Pressefreiheit auf zunehmend fruchtaren Boden stößt, in der Proteste zur „Gefahr für Leib und Leben“ hochstilisiert werden. Schließlich soll ein schwerbewaffnetes SEK, das wegen Steinen und Barrikaden Häuser stürmt, nicht als Ansatz zur weiteren Militarisierung der Gesellschaft wahrgenommen werden. Ein mutiger Einsatz zur „Rettung in der Not“ liest sich wesentlich besser in der bürgerlichen Berichterstattung…

Das können wir nicht hinnehmen!

Wir befinden uns in einer Zeit, in der große Teile der lohnabhängigen Bevölkerung in immer schlechtere Lebensbedingungen gezwängt werden, in der Ausgrenzung und Abschottung wieder brutale und sichtbare Formen annehmen. Die Gesellschaft wird kompromisslos – und für viele inzwischen auch selbst spürbar – nach den Interessen des Kapitals ausgerichtet. Der Widerstand dagegen ist zwar folgerichtig, aber keine leichte Aufgabe. Er kann nur Früchte tragen, wenn wir ihn gemeinsam verteidigen, lautstark und selbstbewusst an seiner Notwendigkeit festhalten. Wir haben so viele Anknüpfungspunkte, anhand derer wir Menschen für den Kampf für eine bessere Gesellschaft begeistern können und wir erleben täglich, wie dieses System Perspektivlosigkeit und Verzweiflung produziert. Es ist jetzt unsere Aufgabe, die Stimmen zu erheben, anstatt in Resignation zu verfallen, solidarisch zusammenzuhalten, anstatt uns verunsichern und vereinzeln zu lassen!

Kommt zur Solidaritätskundgebung zur Verteidigung linker Politik gegen staatliche Kriminalisierung! Zeigen wir gemeinsam, dass ihre Verbote nicht über die tagtäglichen Verbrechen der herrschenden Ordnung hinwegtäuschen können. Eine Politik des Widerstandes braucht widerständige Medien, die sich nicht von den politischen Koordinaten der Herrschenden und dem lukrativen Handel mit Informationen lenken lassen.

Kundgebung am Rotebühlplatz / Stadtmitte

Donnerstag 31. August / 18 Uhr

ErstunterzeichnerInnen:

  • Rote Hilfe Stuttgart
  • Revolutionäre Aktion Stuttgart
  • Arbeitskreis Solidarität
  • Antifaschistische Aktion Esslingen
  • Zusammen Kämpfen Stuttgart

Die Knundgebung wird unterstützt von der Linksjugend [’solid

via rote hilfe stuttgart

Kein Raum für rechte Hetze ! Am Di, den 18.07.17 der AfD in Ludwigsburg paroli bieten !

Am Dienstag, 18. Juli plant die Alternative für Deutschland eine Veranstaltung im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg, unter anderem mit Jörg Meuthen (Bundesparteisprecher und Fraktionsvorsitzender im Landtag Baden-Württemberg). Das Bündnis „Ludwigsburg gegen Rechts“ ruft zum Protest auf.

Die AfD ist mittlerweile eine offen rassistische Partei, die gegen Geflüchtete, Migrant*innen und Muslime wettert. In den vergangenen Monaten hat sich die Hetze der AfD immer weiter radikalisiert: So forderte Björn Höcke eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ und benutzt immer wieder NS-Vokabular, z.B. „tausendjähriges Deutschland“. Die AfD gehört auch zu den Hauptorganisatoren der sogenannten „Demo für Alle“, die sich gegen Homosexuelle richtet bzw. gegen alles, was nicht traditionellen Geschlechterrollen entspricht. Darüber hinaus fordert die AfD eine Politik, die bestehende Probleme wie Armut und Klimawandel weiter verschärft. Personelle Überschneidungen mit rechtsradikalen Gruppen wie der „Identitären Bewegung“ werden immer offensichtlicher.

Gegen die vergangenen beiden AfD-Veranstaltungen in Ludwigsburg demonstrierten zahlreiche Menschen aus Ludwigsburg und Umgebung. Daran wollen wir anknüpfen und und den Widerstand noch breiter, entschlossener und vielfältiger gestalten. Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen und deutlich machen, dass Rassismus und rechte Hetze nicht willkommen ist – weder in Ludwigsburg noch sonst wo.

Gegenprotest:

Di, 18.07.2017 18:00 Uhr Forum am Schloßpark

Folgende Gruppen sind am Bündnis beteiligt (Stand: 10.7.17):

ADHF (Föderation für demokratische Rechte in Deutschland)
ATIF
Libertäres Bündnis Ludwigsburg
Linksjugend [’solid] Kreis Ludwigsburg
MLPD / Internationalistische Liste
Mut gegen Rechts
Naturfreunde Ludwigsburg
ÖkoLinX-ARL im Gemeinderat Ludwigsburg
Organice-Yourself-Bündnis
Rot-Schwarze Initiative
Socialist Youth Movement
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15 Juli Mut gegen Rechts in Ludwigsburg

179 Todesopfer durch rechte Gewalt in Deutschland seit 1990 und abertausende von Toten an den EU-Aussengrenzen? Du erlebst eine Wirtschaft, die Menschen ausbeutet und Waffen exportiert, während die Umwelt zugrunde geht und Millionen ihr Zuhause verlassen müssen?

Zum Glück kommt Bewegung in die Gesellschaft! Menschen beginnen nach ihrem Gewissen zu handeln, schauen nicht mehr nur nach sich selbst, sondern auch nach denen um sie herum. Wir wollen eine Welt ohne Ausgrenzung und Hass, dafür freiwilligen Zusammenhalt, der keine Grenzen kennt. Zusammen können wir mehr als nur „dagegen“ zu sein, wir können etwas tun! Mit der Demonstration vom Bahnhof zum Festival protestieren wir gegen Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete.

Das „Mut gegen Rechts“ soll ein Raum zum Austausch sein, zum Aktiv werden, zum Tanzen und zum Feiern.
Was der Welt gerade wirklich fehlt, ist Mut gegen Rechts!

Beginn der Demonstration: 13 Uhr an der Musikhalle (Bahnhof)
Beginn des Open-Airs: 15 Uhr Akademiehof

Proteste gegen „Fellbach wehrt sich“ am Sa, 17.Juni ab 12:30 Uhr

Der Reichsbürger und Wirrkopf Michael Stecher kündigt auf seiner Facebook Seite für den 17.Juni.2017 eine Veranstaltung „Gegen Staatswillkür und Meinungsdiktatur  gegen Terror und Stasi 2.0″von „Fellbach wehrt sich“ an!

Die Veranstaltung soll um 13:00 Uhr am Fellbacher Rathaus beginnen und einen „Gedenkspaziergang “ umfassen.

Eine Bestätigung durch das Ordnungsamt liegt uns nun vor

Auch wenn „Fellbach wehrt sich“ erfahrungsgemäß nur eine geringe Zahl von rechten Wirrköpfen mobilisiert, werden wir den  faschistischen Wanderzirkus um Stecher nicht unwidersprochen. lassen!

Wehret den Anfängen -keinen Fussbreit dem Faschismus!

Kreativer Protest

am Samstag 17.06.17

ab 12:30 Uhr  

an der Lutherkirche in Fellbach

weitere Infos

Artikel der Beobachternews

Aufruf des aabs

 

 

 

 

 

 

Polizei setzt Naziaufmarsch brutal durch

via #noTddZ Südwest

Nur etwa 300 Nazis folgten am 3. Juni 2017 dem Aufruf der „TddZ“-Kampagne und marschierten, geschützt von 4000 Polizisten, durch Karlsruhe-Durlach. Mehrere tausend Menschen beteiligten sich hingegen an der großen Bündniskundgebung, den verschiedenen Mahnwachen und unzähligen Spontandemonstrationen rund um die Route. Eine reale Einschränkung des Aufmarschs gelang letztlich nicht, durch die massiven Polizeiübergriffe wurden mindestens 80 Personen verletzt.

 

Wagenburg in Durlach

 

Was sich im Vorfeld bereits angedeutet hatte, setzte die Karlsruher Polizeiführung am Tag des Aufmarschs in die Realität um. Mehrere tausend Polizisten sicherten mit Gittern, Pferden, Hunden, Wasserwerfern und Räumpanzern die Route der Faschisten im Durlacher Norden. Die wenigen direkten Zugänge zur Naziroute waren bereits in den Morgenstunden weiträumig mit Hamburger Gittern und Wagenketten abgesperrt.

 

Dynamische Gegenproteste

 

Während sich die Nazis in der polizeilichen Wagenburg verschanzten versuchten mehrere hundert Menschen immer wieder zur Route vorzustoßen. Schwerpunkt der Aktivitäten waren das Wohngebiet nördlich der Naziroute und die Region unterhalb des Durlacher Turmbergs. Bereits am Vormittag besetzten hier AntifaschistInnen unterschiedliche Mahnwachen umso eine direkte Anreise der Faschisten außerhalb des hermetisch abgeriegelten Bahnhofs von vorne herein zu unterbinden. Etliche Nazis, die ihr Glück dennoch auf diesem Weg versuchten, bekamen den handfesten antifaschistischen  Widerstand zu spüren und erreichten ihren Aufmarsch nicht.

Mit dem Start der Nazidemo verschärften sich auch die gezielten Angriffe von USK und BFE auf die Gegenproteste im Norden und Osten der Route. Trotz der massiven Überlegenheit gelang es der Polizei nicht die Proteste zu zerschlagen, immer wieder gab es kollektive und entschiedene Gegenwehr gegen die Greiftrupps in grün und blau. Auch der Versuch durch gezielte Angriffe die Proteste noch weiter von der Aufmarschroute zu verdrängen war nicht durchweg von Erfolg gekrönt. So kam es gerade am Fuße des Turmbergs zu Aktionen mit brennenden Mülltonnen und Pyrotechnik in unmittelbarer Nähe der Route.  An einer lautstarken und kämpferischen Abschlussdemonstration beteiligten sich knapp 1000 Menschen.

Einen positiven Akzent setzten zudem die Durlacherinnen und Durlacher. Viele unterstützen die Gegenproteste bei sommerlichen Temperaturen mit Wasser. Andere beschallten die Zwischenkundgebung der Nazis derart laut, dass diese ihre eigenen Redner nicht verstehen konnten.

 

Kurzfazit
 
Mit nur etwa 300 Teilnehmern war der Aufmarsch der Faschisten weit weniger gut besucht wie im Vorfeld zu erwarten gewesen wäre. Die geringe Teilnehmerzahl ist neben anderem sicherlich auch die großen und spektrenübergreifenden Gegenkampagnen zurückzuführen. Das Verbot fast aller Redner und der dilettantische Umgang der Clique um Worch zeichneten zudem ein eher desolates Bild der Partei „Die Rechte“.

Dennoch sind die Nazis heute durch Durchlach marschiert. Festzuhalten bleibt, dass es immer schwieriger wird die faschistischen Aufmärsche im Südwesten real einzuschränken oder zu verhindern. Dennoch sind die unzähligen Polizisten mit schwerem Gerät und Getier ein Ergebnis des antifaschistischen Widerstands in den vergangenen Jahren. Fakt ist:

Naziaufmärschemüssen in Baden-Württemberg, trotz militärischer Überlegenheit, brutal durchtgeprügelt werden!

Bericht der Beobachternews

PM der Demosanis